3D-Shaping

 

Mit dem 3D-Shaping ist es möglich, in kürzester Zeit virtuelle Modelle aus einem CAD-System als reale dreidimensionale Form darzustellen. Diese kann dann zum Beispiel als Positivform für komplexe Formen aus dem Bereich des Sonderwerkzeugbaus, der Verpackungslogistik oder des Prototypenbaus verwendet werden.

 

Die CAD-Daten werden in das Steuerprogramm geladen. Dann setzt sich die Steuerkonsole über sehr leise Stellmotoren in Bewegung. Mit seinen 15 Hauptstiften fährt es jede Position unter dem Nadelbett an und drückt alle 10.000 Stahlstifte jeweils in die vorgebene Position. So ensteht vor den Augen des Bedieners das bisher virtuelle Modell als 3D-Form zum Anfassen.

 

Die Stifte lassen sich anschliessend über eine Feder blockieren. Damit kann die Form mit bis zu 6 Tonnen Druck belastet werden. So können jetzt Folien aus Kunststoff oder anderen Materialien aufgepresst werden.

 

Zum Beispiel kann mit einem 3D-Scanner jede beliebige Form erfasst und dann auf das Nadelbett weitergegeben werden. Damit sind dann komplexe Verpackungsteile aus Kunststoff - sog. Blister - für Sonderwerkzeuge in extrem kurzer Herstellungszeit und hoher Genauigkeit möglich.


Außerdem können so komplizierte Formen aus Kunststoff wie z.B. Blinkerabdeckungen oder Teile für den KFZ-Innenraum schnell und kostengünstig hergestellt werden. Das gleiche gilt sogar für Teile aus Blech oder Aluminium.
 

Anwendungsgebiete sind:

 

  • Herstellung von Prototypen für Interieur (Innenraum) oder Karosserieteile.
  • Werkzeugträger für Sonderbau- oder Ersatzteile.
  • Träger für Sonderwerkzeuge (sowie Spezialträger für Formel 1, Rennwagen, usw.)
  • häufig wechselnde Bauteile für Rennwagen (hier wird viel experimentiert).
  • Polykarbonatfenster (Dachrahmen, Seitenfenstern, usw.) Diese sind einige Millimeter dick und 3 dimensional).

 

 

 

Screenshots

 

 

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